Über den Verein

Seit 2005 nutzen die Boxgirls in Berlin Sport als Katalysator für sozialen Wandel durch die nachhaltige Förderung des sportlichen und gesellschaftlichen Engagements von Frauen und Mädchen. Dies erreichen wir durch regelmäßiges, fachlich betreutes Kraft-, Ausdauer und Boxtraining für Mädchen und junge Mädchen mit DOSB-zertifizierten Trainer_innen und durch Workshops zur Erweiterung ihrer sozialen und interkulturellen Fähigkeiten; über 50 Prozent der Boxgirls haben einen Migrationshintergrund. Unsere Programme der genderspezifischen und und integrativen Kinder- und Jugendarbeit Urban Hero (2009-2010), und Sicher im Kiez! (seit 2010) sind ein zentraler Bestandteil unseres Konzepts der inklusiven Sport- und Bildungsarbeit. Gewaltprävention, körperintensives Lernen und partizipative Medienpädagogik stehen dabei im Mittelpunkt. Mit den Schwesterprojekten Boxgirls Kenia und Boxgirls Südafrika sind die Boxgirls seit einigen Jahren auch international vertreten. Eine der Trainerinnen der kenianischen Boxgirls nahm für ihr Heimatland an den Olympischen Spielen 2012 in London teil.

Kern jedes Boxgirls-Projektes ist es, gesellschaftliche Randgruppen und insbesondere Mädchen und Frauen zu inspirieren, zu motivieren und darin zu unterstützen, sich selbstständig, aktiv und mutig in ihren Kiezen und Gemeinden einzusetzen, damit aus diesen dynamische Orte der Inklusion, Chancengleichheit und Sicherheit werden. Das innovative soziale Engagement unseres Vereins wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. 2005 ernannte die Sportkommission des deutschen Bundestags Boxgirls zum Modellprojekt im UN-Jahr des Sports und der Leibeserziehung, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung wählte im selben Jahr Boxgirls für ihr MädchenStärken-Programm aus. 2007 gewann der Verein den Innovationspreis für das beste Mädchen- und Frauensportprojekt im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, 2008 den Gamechangers Wettbewerb von Nike und Ashoka und war Finalist bei „Sport for a Better World“. 2009 war Boxgirls Berlin Bundessieger des startsocial Wettbewerbs und erhielt von Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich den „Sonderpreis der Bundeskanzlerin“, da der Verein „junge Menschen stark macht“, „ihnen die Augen öffnet für die eigenen Möglichkeiten“ und „begeistern kann, auch einmal selber Verantwortung zu übernehmen“. In ihrer Laudatio erläuterte sie, wie die Organisation diesen positiven Effekt erzielt: „Die Frauen lernen selbstbewusster und stärker zu werden, sie lernen Stärke zu entwickeln.“ Seit 2011 ist Boxgirls Berlin e.V. ein Stützpunktverein im Programm „Integration durch Sport“ des Landessportbund Berlin e.V..