Glossar

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AIBA (Association Internationale de Boxe Amateure)

Die AIBA ist der Weltverband des Amateur-Boxsports (Olympischer Boxsport). Dazu gehört auch der Deutsche Boxsport-Verband DBV. Die AIBA organisiert die Amateur-Boxweltmeisterschaften, die in zweijährigem Turnus stattfinden. Im Jahr 2010 stellte die AIBA eine neue Liga, die World Series of Boxing auf. Die World Series of Boxing ist eine Profiliga unter dem Dach des olympischen Boxen.
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Amateurboxen

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BBV (Berliner Boxverband)

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DBV (Deutscher Boxverband)

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Boxring

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Führungshand

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Gewichtsklassen

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Kampfentscheidung

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Kampfrichter

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Knock Out

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LSB (Landessportbund)

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Olympisches Boxen

Siehe Amateurboxen.
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Profiboxen

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Punktrichter

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Runden

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Schlaghand

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Technisches Knock Out

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Verletzungsrisiko

Die pathologischen Konsequenzen betrachtet, gilt es grundsätzlich zwischen dem Profi- und dem Amateurboxen zu unterscheiden, da Amateurboxer in der Regel einmal jährlich und vor den Kämpfen medizinisch untersucht werden (inklusive EKG, Augen- und Laboruntersuchungen). Profiboxkämpfe werden ohne diese weitgehenden Schutzmaßnahmen ausgetragen. So ist bei akuten Komplikationen, neuropsychologischen und neurodegenerativen Risiken ein deutlicher Unterschied zwischen Profi- und Amateurboxen auszumachen, wenngleich der bessere Schutz von Amateuren die erheblichen Gefahren des Boxens nicht grundsätzlich vermeiden kann.
Im Deutschen Ärzteblatt wurde hierzu eine Übersichtsarbeit vorgelegt, in der selektiv die Inhalte der wesentlichen Original- und Übersichtsarbeiten aus den Jahren 2000 bis 2010 zu den akuten, subakuten und chronischen neuropsychiatrischen Folgen des Boxens ausgewertet wurden. Diese weist auf die Besonderheit des Boxens hin, da es im Unterschied zu anderen gesundheitsgefährdenden Sportarten beim Boxen entscheidend für Sieg oder Niederlage ist, ob es gelingt, dem Gegner mit einer Aufprallgeschwindigkeit der Faust von bis zu zehn Metern pro Sekunde ein möglichst akut wirksames Schädel-Hirn-Trauma zuzufügen, bei dem der Kopf unter Umständen mit der mehr als 50-fachen Erdbeschleunigung in Bewegung versetzt wird.
Zusammengefasst besteht neben der regelkonformen Läsion des Gegners, etwa durch eine Commotio cerebri (Knock Out), beim wettkampforientierten Boxen ein erhebliches Risiko für akute Verletzungen an Kopf, Herz und Knochen. Postakut überdauern die neuropsychologischen Defizite die meisten subjektiv wahrgenommenen Folgen stumpfer Schädel-Hirn-Traumata. Die repetitiven Hirntraumata einer lang dauernden Karriere können zu einer Boxerdemenz mit neurobiologischer Ähnlichkeit zur Alzheimer-Krankheit führen.

Deutsches Ärzteblatt (Nov. 2010)
Boxen – Akute Komplikationen und Spätfolgen (PDF)
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Wertungen

Punktentscheidung: Nach Beendigung der drei Runden siegt der Boxer, der mehr zählende Treffer landen konnte. Falls beide Boxer sich gleichzeitig verletzen oder sich gegenseitig zu Boden schlagen und ausgezählt werden, wird abgebrochen und nach erzielten Punkten entschieden.

Aufgabe: Ein Boxer siegt, wenn sein Gegner den Kampf während einer Runde oder in einer Rundenpause aufgibt.
Disqualifikation: Ein Boxer siegt, wenn sein Gegner aufgrund einer schwerwiegenden Regelverletzung vom Ringrichter disqualifiziert wird.
Knockout: Ein Boxer siegt, wenn er den Gegner zu Boden schlägt und dieser nicht innerhalb von zehn Sekunden wieder kampfbereit ist.
RSC-O („Referee stopped contest Outclassed“): Der Gegner wird nach Einschätzung des Ringrichters deklassiert.
RSC-OS („Referee stopped contest – Outscored“): Der Gegner liegt mit 20 (Senioren und Junioren) bzw. 15 (Frauen und Kadetten) Punkten zurück und wird aus dem Kampf genommen. Diese Regel gilt in der letzten Runde nicht.
RSC-I („Referee stopped contest – Injury“) Der Gegner ist nach Einschätzung des Ringrichters aufgrund einer durch regulären Kampfverlauf erlittenen Verletzung nicht in der Lage, den Kampf fortzusetzen.
RSC-H („Referee stopped contest – Headblows“): Der Gegner ist nach Ansicht des Ringrichters nach mehreren Wirkungstreffern nicht geeignet, den Kampf fortzusetzen. Das ist ebenfalls das Ergebnis, falls ein Boxer dreimal innerhalb einer Runde oder viermal innerhalb des gesamten Kampfes angezählt werden muss. Für Frauen gelten zwei bzw. drei Anzählungen.
Keine Wertung: Der Kampf wird vom Ringrichter aufgrund nicht beeinflussbarer Umstände, die eine Kampffortsetzung behindern, abgebrochen. Dazu gehören zum Beispiel ein beschädigter Ring, ungeeignete Wetterbedingungen, ungenügende Lichtverhältnisse und ähnliches.
Walkover: Der Boxer tritt kampfbereit an und gewinnt automatisch, wenn sein Gegner nach dem Ausruf seines Namens nicht innerhalb von drei Minuten im Ring erscheint.
Unentschieden: Beide Boxer wurden von der Mehrheit der Punktrichter mit der gleichen Punktzahl bewertet. Ein Unentschieden ist nur in Länder- oder Vereinsvergleichen mit zwei Parteien möglich, nicht jedoch in internationalen Turnieren.
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Wettkampfbestimmungen

⤷ Wettkampfbestimmungen des DBV (Stand 12.11.2011)
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World Series of Boxing

Die World Series of Boxing (WSB) wurde vom Internationalen Boxverband AIBA initiiert und ist bislang die einzige Profiboxserie, bei der die Boxer ihre Startberechtigung für die Olympischen Spiele und die Wettkämpfe der nationalen Verbände des Olympischen Boxens behalten.
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